HOUSE OF JACKS esszimmer & küche

 
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Willkommen in unserem Esszimmer und der Küche, einer der Haupt-Dreh- und Angelpunkte in unserem Haus. Hier verbringen wir fast die meiste Zeit, weswegen sie mir der Raum auch mit am wichtigsten im ganzen Haus war.
Ich finde, die meisten Sachen, wie Inventar, Wandfarben und Co., kann man immer mal wieder verändern und erneuern, aber so eine Küche ist doch etwas, das die meisten Familien über Jahrzehnte begleitet und nicht mal so eben ausgetauscht wird. Wir hatten also schon damit gerechnet, dass in die Küche ein Großteil des Budgets fließt.

Trotzdem haben wir es komplett unterschätzt, was Küchen kosten! Wir hatten in unserem Budget rund 15.000 Euro einkalkuliert, was, wie sich rausstellte, die unterste Preisgrenze bei all den Küchenhändlern war, die wir besuchten. Meist kam nur ein “Tja, da müssen wir mal schauen, was wir dafür hinbekommen, wie groß ist denn ihre Küche?” von den Verkäufern und als sie meine Vorstellung hörten, lachten sie nur. Dazu muss man sagen, dass unsere Küche nur 8qm groß ist, also wirklich nicht riesig.

So sah der Küchenbereich noch aus, als wir das Haus kauften:

Nachdem wir die Situation mit unserem Bauleiter und dem Schornsteinfeger durchgesprochen hatten, stand für uns sehr schnell fest, dass wir die Küche vergrößern und öffnen wollten und daher den Kaminschacht durch das ganze Haus entfernen lassen wollten.
So hatten wir die Möglichkeiten, auf eine Küche in U-Form zu gehen, die im Preis etwas günstiger lag. Dennoch wussten wir, dass das Budget knapp war. Zudem hatte ich mir am ersten Tag unserer Küchenrecherche bereits meine Traumküche bei NEPTUNE HOME angeschaut und war unsterblich verliebt. Danach war alles nur noch ok, aber nicht genau das, was ich mir wünschte. Tolle Küchen haben wir auch bei Nolte, Walden Küchen, Marquardt, Dassbach und Co. gesehen, aber nie war eine dabei, die der NEPTUNE Küche nah kam. Dazu kam, dass uns die Zeit wegrannte. Die Lieferzeit der Küchen liegt bei mindestens zwei bis drei Monaten und dadurch, dass wir uns nicht entscheiden konnten, verging die Zeit wie im Flug. Also sind wir nochmal zum NEPTUNE Store in die Uhlandstrasse gefahren und haben uns einfach mal eine Küche planen lassen. Das Ergebnis war so umwerfend, dass wir letztendlich doch ein bisschen mehr Geld in die Hand genommen haben und sie bestellt haben. Da wir uns für die Standardfarbe “Driftwood” entschieden haben, konnte die Küche schon innerhalb von drei Wochen geliefert werden! Man kann jedoch die Küche in zig tollen Farben wählen, die alles andere als Standard sind. Da es eine reine Vollholz-Küche ist, gibt es auch die Möglichkeit, sie einfach neu zu lackieren. Bekommt man also nach einigen Jahren Lust auf etwas Neues, ist das gar kein Problem! Der Duft des Holzes, wenn man eine Schublade oder einen Schrank öffnet, begeistert mich jeden Tag. Das ist für mich der größte Unterschied zu einer Massmarket-Küche.

NEPTUNE_KUECHE_BERLIN

Hier kommen nun ein paar Vorher/Nachher-Bilder. Dazu muss man sagen, dass die hier gezeigten Vorher-Bilder im Sommer geshootet wurden, als die ganzen Vorarbeiten bereits gemacht waren. Der Kamin war also schon weg und der Durchgang geöffnet.

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Die Elektrogeräte, Spüle und Armaturen haben wir uns selber zusammengesucht, weil man hier auch wieder viel Geld sparen kann. Online zu vergleichen ist hier sinnvoll, da man zum Beispiel bei AO.de einen tollen Service bekommt und sie immer mit dem günstigsten Angebot, das ihr online finden könnt, mithalten. Über sie könnt ihr die Geräte auch gleich für ein paar Euro im Monat versichern lassen. Selbst wenn ihr oder die Kids an einem Schaden Schuld seid, wird das Gerät innerhalb von 24 Stunden ausgetauscht! Der Kühlschrank war für mich und meinen Mann besonders wichtig, weil wir so krasse Fans von den amerikanischen Side by Side-Kühlschränken sind. Die Funktion mit dem Eiswürfelspender wollen wir nicht mehr missen müssen und so viel teurer sind sie auch gar nicht. Mit dem von Hisense sind wir super happy. Er hat über AO.de 1081 Euro gekostet. Der Schrank drum herum wurde von NEPTUNE für uns geplant. Wie schön ist bitte dieser abgerundete Schrank neben dem Kühlschrank?! Darin lagern all unsere Nahrungsvorräte, die nicht gekühlt werden müssen.

Die Spüle ist von Villeroy & Boch und super praktisch. Es gibt sie in sehr vielen Farben. Zuerst wollte ich sie in Schwarz haben, passend zur Küchenplatte, aber da war ich schon wieder zu spät dran, da sie eine Lieferzeit von acht Wochen gehabt hätte. Also haben wir Grau genommen und ich finde es im Nachhinein fast noch besser, da sie sich so mehr abhebt und zufällig die gleiche Farbe wie das Fenster hat. Die Küchenplatte heißt Nero Assoluto und ich kann euch nur sehr empfehlen, auch hier selber zu recherchieren, wo man eine Arbeitsplatte am günstigsten herbekommt! Die Preise bei Naturstein sind enorm. Solch eine Platte kann locker 7.000 bis 8.000 Euro kosten. Wir haben sie über Natursteinwerk Bischofswerder bezogen. Der Preis war klasse und auch der Service wirklich toll. Nero Assoluto, ist ein unzerstörbarer Stein aus Afrika und genau das Richtige für uns. Auch Mamor fände ich wunderschön, aber da kenne ich uns zu gut. Wir hätten einfach zu viele Flecken drin gehabt, bevor wir überhaupt eingezogen wären. Solche Sachen müssen einfach unkompliziert sein! Genauso wie beim Spülhahn. Natürlich gibt es edlere Modelle, aber dieser ist einfach super praktisch und hat bei Amazon gerade mal 90 Euro gekostet.

Beim Ofen und Herd haben wir uns für SMEG entschieden und über lax-online.de gekauft. Der Look von dem Retro-Ofen hat mich komplett überzeugt, jedoch ist das Menü sehr modern und etwas gewöhnungsbedürftig zu bedienen. Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, die Bedienungsanleitung zu lesen und drücke immer nur wild auf den Knöpfen rum bis er angeht. Hahaha.
Der Tresen ist eigentlich ein Schubladenschrank von NEPTUNE, den wir zum Tresen umfunktioniert haben. Wir haben die Rückseite einfach mit einem mitgelieferten Brett von Neptune ummantelt und den Kasten dann mit ORAC-Decor verziert. Die Fußleiste haben wir auch um den Tresen herumwandern lassen, damit es noch mehr so wirkt, als wäre er ein Teil des Ganzen. Die Stühle habe ich passend bei MADE.com gefunden.

So und nun nochmal zum Rest des Esszimmers, das mit Abstand der größte Raum im Haus ist. Die Decken hatten eine Art Tropfstruktur, die wir nicht abgekommen haben. Um eine ganz glatte Decke hinzubekommen, wurden Trockenbauplatten befestigt. Trotzdem haben wir noch eine Deckenhöhe von über drei Metern. Die Fensterscheiben haben wir im ganzen Haus austauschen lassen und die Rahmen lackiert. Die alte Flügeltür haben wir weiß lackiert. Naja, was heißt wir? Letztendlich habe ich es alleine gemacht, weil uns die Zeit weglief und das Budget knapp war. Man kann sowas wirklich auch gut selber machen, es dauert halt nur echt lange, da alles zunächst abgeschliffen und mit einer Grundierung behandelt werden muss bevor man überhaupt mit dem Lackieren anfangen kann.
Da wir den Boden erhalten wollten, hat unser Bauleiter überall Teppich auslegen lassen, den wir teils aus den oberen Etage geholt haben, denn dort wurde eh der Boden erneuert.

VORHER

NACHHER

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Bei der Wandfarbe in unserem Esszimmer habe ich mich für “Highline Park” aus der Architects Finest Collection von SCHÖNER WOHNEN Farben entschieden. Die linke Wand, an der unser Neon-Schriftzug hängt, haben wir als offenen Putz belassen. Ich liebe es, wenn nicht immer alles perfekt ist! Altes mit Neuem zu kombinieren ist mein Signature-Style, daher habe ich auch hier im Haus versucht, so viel wie möglich zu erhalten bzw. mehr vom ursprünglichen Haus wieder hervorzuholen. Den kleinen Ministuhl habe ich vor dem Sperrmüll gerettet, er gehörte tatsächlich noch der Mama unseres Verkäufers, als sie in den 50ern hier eingezogen ist.

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Ich freue mich über eure Kommentare, Frage und Anregungen…In der nächsten Woche geht es dann weiter mit dem Wohnzimmer!

Eure Miri


PHOTOS: SOPHIA LUKASCH UND PRIVAT
KÜCHEN: NEPTUNE DESIGN CENTER BERLIN,
UHLANDSTR. 12-13 , 10623 BERLIN
KOOPERATIONSPARTNER: SCHÖNER WOHNEN FARBE

 
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