HOMESTORY noahs kleines zuhause

 
Noah und Miriam sitzen an seinem Maltisch von Bauholzliebe.

Noah und Miriam sitzen an seinem Maltisch von Bauholzliebe.

Bei einer Mama Homestory darf das Kinderzimmer natürlich nicht fehlen! In Miriams erster Homestory konntest Du sie bei einem Rundgang durch ihre liebevoll gestaltete Wohnung begleiten. Thema war zum Beispiel das Wohnzimmer mit der kleinen Kunstsammlung oder der Vintage Teewagen vom Mauerpark Flohmarkt.

Auch bei der Einrichtung des Kinderzimmers von ihrem Sohn Noah hat Miriam sich alle Mühe gegeben. Das Zimmer wurde mit Liebe zum Detail und in Kooperation mit Astrid von "Kleine Fabriek" eingerichtet. Dem skandinavischen Charme des Stores, der nicht nur zwei Mal in Berlin vertreten ist, sondern auch online, konnte Miriam einfach nicht widerstehen. Am liebsten hätte sie ihre eigenen Köfferchen gepackt und wäre selber direkt in den Berlin-Mitte Laden gezogen. Noah wäre natürlich mitgekommen, die Kleine Fabriek erfüllt nämlich sowohl Kinder- als auch Erwachsenen-Träume.

Noahs Kinderzimmer

Noahs Kinderzimmer

Das Kinderbett, was mitwächst bis Noah ca 12 Jahre alt ist, und die Wickelkommode von Noah sind beide von dem Label Leander. Das klare Design fügt sich schön in das ansonsten verspielte Kinderzimmer ein und kommt nie aus der Mode. So verhält es sich auch mit dem Sessel, der ein Erbstück von Mama ist und kindgerecht einfach mit ein paar Kissen aufgepeppt wurde.

Natürlich schließt eine Raumgestaltung auch die Wände mit ein. Die einfachste Form, Leben an die Wand zu bringen, sind Bilder und Wandsticker. Tolle Motive, auch für Kinder, gibt es bei Juniqe und Kunst100.

Kinderkissen von Oyoy und Ferm Living peppen einen alten Oma Sessel schön auf, so dass dieser gut in ein Jungszimmer passt. 

Kinderkissen von Oyoy und Ferm Living peppen einen alten Oma Sessel schön auf, so dass dieser gut in ein Jungszimmer passt. 

Hier wohnt Noah Junis Jacks 

Hier wohnt Noah Junis Jacks 

Noah tobt sich kreativ aus, an dem wunderschönen Bauholzliebe-Tisch

Noah tobt sich kreativ aus, an dem wunderschönen Bauholzliebe-Tisch

Ein Highlight in Noahs Kinderzimmer ist ohne Frage sein Maltisch von Bauholzliebe, an dem er sich kreativ austoben kann. Hinter Bauholzliebe verbirgt sich eine schöne Geschichte und das Ehepaar Curtius. Bei Sarah und Oliver kann man individuelle Möbel in Auftrag geben, die auf Anfrage produziert werden. So unterschiedlich wie die Aufträge, sind somit auch die Designs, die Bauholzliebe entwickelt. Auf der Website kannst Du dir einige Modelle ansehen. Vom massiven Coffeeshop-Tisch mit Bänken und Hockern, über Holzregale mit Stahlgerüst, Schreibtische, Studiotische, Holzliegen für den Garten bis hin zu Kindertischen im Stil von Noah – Bauholzliebe macht alles möglich und Miriam ist daher ein riesen Fan. 

BAUHOLZLIEBE

Das Label besteht erst seit zwei Jahren. Mit der Gründung wollten Oliver und Sarah ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen. Aus alten Gerüstbohlen lassen sie daher heute Massivholzmöbel aller Art bauen, in denen natürlich ganz viel Liebe steckt. Tische sind dennoch das Herzstück von Bauholzliebe. Für Sarah und Oliver ist der Esstisch der Mittelpunkt einer Wohnung: „da wird diskutiert und gestritten, Familien kommen zusammen, es werden Pläne geschmiedet und Geschichten erzählt.“

Sarah hat uns noch mehr über das Label verraten:

Wie kam es zu der Bauholzliebe-Idee?

Im Garten von Ollis Eltern fanden wir vor fünf Jahren unter altem Bauschutt die Bohlen ehemaliger Gerüste. Reste von Farbe, Teer und Beton klebten an der Oberfläche. Es braucht schon etwas Fantasie, um unter diesem Mantel aus Schmutz wertvolles Material zu vermuten. Doch an Fantasie und Kreativität fehlte es uns damals nicht. Wirklich Ahnung von der Materie hatten wir allerdings nicht. Beruflich sind wir in der Marketing- und Fernsehbranche zuhause, gewerkelt und gebastelt haben wir aber schon immer gern. Noch im elterlichen Garten schliffen wir Schicht um Schicht ab und bauten aus den Bohlen unseren ersten eigenen Tisch.

Und nun verwendet ihr weiterhin gebrauchte Gerüstbohlen. Wieso?

Wir finden den Gedanken schön, dass für unsere Möbel keine Bäume mehr gefällt werden müssen. Das Thema Upcycling ist für uns total wichtig: aus alt mach neu. Außerdem erzählt jedes Möbelstück seine eigene Geschichte, schließlich wurde das Holz bis zu 100 Jahre lang auf dem Bau verwendet. 

Woher bezieht ihr die Gerüstbohlen?

Die Gerüstbohlen beziehen wir von Gerüstbauern aus der ganzen Region. 

Wen stattet ihr mit euren Möbeln aus?

Privatkunden, aber auch Restaurants, Hotels und Bars. Spezifische Studiotische haben wir für große Tonstudios und Musikproduktionsfirmen angefertigt. 

Stehen bei euch in der Wohnung auch Bauholzliebe-Möbel?

Natürlich! Sobald wir eine neue Idee haben, entstehen die Prototypen für unsere eigenen vier Wände. Daher ist unser Haus wie ein ständig wechselnder Showroom. Bei uns stehen die Möbel nie lange am selben Fleck. 

Welches Holz ist dein Lieblingsholz?

Ein "Lieblingsholz" in dem Sinne habe ich nicht. Mir ist wichtig, dass das verarbeitete Holz eine Geschichte erzählt und von Hand verarbeitet wird. Die Gebrauchsspuren, die das Holz aufweist, egal ob alte Eiche aus ehemaligen Fachwerkhäusern oder Gerüstbohlen vom Bau sind das Wichtigste für mich. Sie machen den Charme des Möbelstücks aus und heben sich von den maschinell gefertigten Möbeln aus dem Möbelhaus ab. 

Was macht gutes Design für dich aus?

Gutes Design hat für mich ganz viel mit Individualität und Geschichte zu tun. In sich sollte die Einrichtung stimmig sein und einen roten Faden haben. Ich persönlich mag die Wärme von Massivholzmöbeln in Kombination mit modernen Materialien wie Marmor oder Beton, gestützt durch ein stringentes Farbbild, das sich durch das gesamte Haus durchzieht. 

Welcher ist dein Lieblingsladen, wenn es um Wohnaccessoires geht?

Puh, einen Lieblingsladen habe ich ehrlich gesagt gar nicht. Wir lieben es auf alten Antiquität-Märkten zu stöbern und hier wahre Hingucker zu ergattern. Viele Dinge haben wir aus Belgien und Holland – Gleichzeitig lasse ich mich aber auch von Seiten wie Impressionen inspirieren. 

Wo würdest du niemals Möbel kaufen?

Ich würde niemals Möbel in kommerziellen Möbelhäusern kaufen, hier fehlt mir einfach jegliche Individualität. Die meisten Dinge sind maschinell gefertigt, da fehlt für mich der Charme und die Geschichte des Möbelstücks. 

Von der Bauholzliebe-Liebe und gemeinsamen Malsessions 

Von der Bauholzliebe-Liebe und gemeinsamen Malsessions 


PHOTOS: SOPHIA HAUK
REDAKTION: LEA REBSTOCK

 
Miriam Jacksinterior, lifestyle