RIM ZEMUYE

 
 
 

Rim Zemuye stammt ursprünglich aus Eritrea und arbeitet als Make-up Artist aktuell für Charlotte Tilbury.

Woher kommt die Begeisterung für Make-up?
Als Kind habe ich unheimlich gerne gemalt und war total inspiriert von Farben und deren Harmonie. Daraufhin habe ich einfach meinen Traum zum Beruf gemacht. Ich liebe es, durch Make-up die Schönheit eines Menschen zu unterstreichen oder etwas Kreatives daraus zu machen. 

Du warst Store Managerin im JACKS beauty department, hattest die Verantwortung für sechs Mitarbeiter und darüber hinaus bis zu 35 Marken und jede Menge Dienstleistungen zu managen. Hattest du da noch Lust, dich jeden Morgen zu schminken?
Natürlich! Das morgendliche Schminken wirkt auf mich beruhigend, es ist ein Entspannungsritual. Mein Everyday-Make-up ist natürlich und muss frisch aussehen.

Was magst du an den Make-up Designory-Produkten besonders gerne?
An Make-up Designory gefällt mir, dass alle Produkte gut pigmentiert sind. Somit hat man immer ein tolles Ergebnis. Besonders mag ich die Cream Foundation. Damit kann ich exakt meinen Hautton treffen, die Textur ist außerdem total angenehm.

Wie schwer war es früher für dich, den richtigen Foundation-Ton zu finden? Deutschland ist ja leider ziemlich hinterher, was Produkte für dunkle Haut angeht. Ist das mittlerweile anders?
Damals war es wirklich viel schwieriger als heute, das optimale Make-up zu finden! Dunkelhäutige Frauen haben es da echt nicht leicht. Bei einem dunklen Teint gelten ganz andere Schminkregeln als bei hellen Hauttypen und in Europa ist die Kosmetikindustrie überwiegend auf hellhäutige Frauen ausgerichtet. Deshalb mein Tipp an alle „Black Beauties“ dort draußen: Probiert die Foundation von MUD aus!

Was ist der Vorteil einer Festanstellung als Make-up Artist, warum hast du dich für diesen Weg entschieden?
Ich habe mich bewusst dazu entschlossen, den Weg in die Beauty-Branche durch eine Festanstellung einzuschlagen, um finanziell gefestigt zu sein.  Außerdem kann ich so einen besseren Einblick in die Branche erhalten.                                                                                                     

Könntest du dir auch vorstellen, eines Tages komplett als Freelancer zu arbeiten?
Ja! Privat mache ich schon einige Aufträge als Freelancer, deshalb kann ich mir auch gut vorstellen, irgendwann komplett als Freelancer tätig zu sein. So kann ich meine Komfortzone erweitern.

Viele Anfänger haben Angst vor dem Schritt in die Selbstständigkeit, da ist ein fester Job in einem Make-up Store natürlich ideal. Wie wichtig ist eine professionelle Bewerbung und worauf achtest du beim Vorstellungsgespräch?  
Es ist richtig, erst einmal Kontakte knüpfen und Erfahrungen in der Beauty-Branche durch einen festen Job zu sammeln, bevor man in die Selbstständigkeit einsteigt.
Eine professionelle Bewerbung ist mir sehr wichtig, denn sie ist wie eine Visitenkarte. Der erste Eindruck zählt! Beim Vorstellungsgespräch achte ich besonders auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Außerdem natürlich das, was überall gilt: Selbstbewusstsein, Pünktlichkeit und Freundlichkeit. 

 
Lisa Buchholz